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Spielankündigung

Saisonvorschau 2021/2022

Erst Auf- und dann Absteiger - Start und Ende auswärts

Nachdem zu Beginn der vergangenen Woche die vorläufige sowie in dieser die endgültige Spielgruppeneinteilung bekannt gegeben wurde, erschien an diesem Donnerstag zum Start in den Juli auch bereits der Spielplan für die in gut drei Wochen beginnende neue Runde. In unserer zweiten Kreisklasse-Saison treffen wir erwartungsgemäß auf einige bekannte Gesichter, doch auch der eine oder andere eher unbekannte Gegner kommt heuer mit hinzu. Mit Geiselbach und Schneppenbach-Hofstädten gibt es eine neue Spielgemeinschaft in der Klasse, dazu zwei Ab- und drei Aufsteiger.
Mit zwei davon duelliert sich unsere Truppe dann auch direkt zum Auftakt. Zunächst einmal müssen wir auswärts bei einer der größten Unbekannten im Feld, der Großwelzheimer Germania antreten. Dass sich die Wege der beiden Vereine in der Vergangenheit kaum kreuzten, lag auch daran, dass die sportliche Entwicklung der Gastgeber zuletzt teilweise parallel zu der des TuS verlief. Als Großwelzheim 2014/15 den Totalabsturz in der Kreisklasse durchlebte, stiegen wir in die B-Klasse ab, wo man auch zwei Jahre lang auf die zweite Mannschaft des Gegners traf, wobei jeweils die Heimmannschaft als Sieger vom Platz ging. Auch die Germania benötigte danach drei Jahre Wiederaufbau in der A-Klasse, ehe der Sprung zurück in die höhere Liga gelang. Während der TuS diesen im darauffolgenden Jahr ebenfalls meisterte, musste man am bayerischen Mainufer erneut den Gang eine Klasse tiefer antreten, wo aber nun überzeugend der direkte Wiederaufstieg gelang. Nichtsdestotrotz wird sich unsere Elf hier als nicht mehr ganz Frischling sicherlich in der Favoritenrolle beweisen müssen.
Anders sieht es im ersten Heimspiel aus, in dem wir wie im Vorjahr direkt auf einen Absteiger aus der Kreisliga treffen. Vielleicht ein gutes Vorzeichen, schließlich wurde der Auftritt damals mit dem 3:1 gegen Schimborn ein sehr erfolgreicher. Der VfL Krombach wird sicherlich ein ähnliches Kaliber, ist im Gegensatz zu Großwelzheim als regionale Größe aber auf jeden Fall deutlich bekannter, insbesondere natürlich durch die Marktpokalturniere. Den letzten Vergleich beider Mannschaften gab es allerdings in der ersten Runde des Toto-Pokals vor rund drei Jahren, als sich der TuS knapp mit 4:3 durchsetzen konnte. Für das letzte Aufeinandertreffen in der Liga muss man jedoch bereits mehr als 10 Jahre zurückgehen. Vor den Aufstiegen des VfL lieferte man sich in den 2000ern stets enge Duelle, sodass die Bilanz insgesamt auch sehr ausgeglichen ausfällt. Hier erwarten uns mit Sicherheit Begegnungen, auf die wir uns richtig freuen können.
Freuen können wir uns zweifelsohne auch auf das nächste Nachbarschaftsduell, denn in Schneppenbach treffen wir gleichermaßen auf zwei alte Bekannte, wie auf ein neues, durchaus interessantes Gesicht. Ab dieser Saison tritt der SC Geiselbach gemeinsam mit dem SV Schneppenbach in einer Spielgemeinschaft an. In der abgelaufenen Spielzeit hatten wir durchaus unsere Mühe in den Partien gegen die beiden SG-Partner. Vor dem 5:2 im Herbst gegen den SVSH kamen wir in den Hinspielen jeweils nicht über ein hart umkämpftes Remis hinaus. Hier werden wir vermutlich ein dickes Brett zu bohren haben.
Mit Hösbach und Michelbach schließen zwei Teams, gegen die sich unsere Elf in der Debütsaison geschlagen geben musste, das durchaus knackige Auftaktprogramm ab. Allerdings hatten wir auch im Vorjahr einen schwierigen Beginn erwartet, uns dann aber durchaus gut geschlagen. Nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende erwartet uns mit dem SV Vorwärts Kleinostheim die nächste große Unbekannte im Feld. In der Liga kreuzten sich die Wege mit dem langjährigen Kreisklassisten in der jüngeren Vergangenheit überhaupt nicht. Lediglich zu B-Klasse-Zeiten trat man Anfang 2017 einmal zu einem Testspiel bei der zweiten Mannschaft um den ehemaligen TuS-ler Uwe Herold an, das mit 2:3 verloren ging. Kleinostheim wiederum setzte sich nach dem gemeinsamen Abstieg im Jahr zuvor im Titelrennen der abgelaufenen Saison vergleichsweise knapp im Zweikampf gegen den Lokalrivalen aus Mainaschaff durch.
Unterbrochen von einem Heimspiel gegen Hörstein steht im Anschluss direkt die nächste eher ungewohnte Auswärtsfahrt an. Da wir jedoch in Unterafferbach im Gegensatz zu Großwelzheim und Kleinostheim direkt auf die zweite Mannschaft treffen, gibt es hier sogar etwas gemeinsame Historie, wiederum in erster Linie aus der B-Klasse-Phase. Da sich der FCU aber bereits im ersten Jahr des TuS aus dieser verabschiedete, war es nur ein kurzes Intermezzo, bei dem unsere Farben mit einem Torverhältnis von 2:10 aus den beiden Duellen gegen den späteren Meister alles andere als eine gute Figur abgaben. Selbstredend soll das in dieser Saison anders aussehen, in der auch die Vorzeichen gänzlich andere sind. Ein wenig besonders wird die Partie wohl für Jonas Neuerer, der hier auf seine alten Kollegen trifft.
Selbiges gilt für die auf das Schimborn-Spiel zuhause folgende Begegnung beim direkten Nachbarn des FCU, dem VfR Goldbach. Mit Neuzugang Fabian Eheim, Marcel Jung, Kevin Krämer, sowie Leon und Kai Schickling, stehen gleich fünf Spieler mit Goldbacher Vergangenheit in unserem Kader, wobei unser Kapitän auch bei den Blau-Weißen die Binde trug und auch im Allgemeinen die vermutlich innigste Verbindung zum Kreisliga-Absteiger hat. Letztlich kam der Gang nach unten im dritten Jahr Abstiegskampf und nachdem man sich bereits in der Vorsaison nur denkbar knapp per Elfmeterschießen in der Relegation retten konnte, gar nicht mehr so überraschend. Nichtsdestotrotz hat Goldbach sicherlich sowohl den Anspruch, als auch das Potential, um in naher Zukunft wieder mindestens eine Klasse höher zu spielen. Auch wenn die vor zwei Jahren vom damaligen Trainer auf dem Abstiegsrelegaionsplatz stehend formulierte Perspektive in der Bezirksliga - insbesondere im Nachhinein - für viele Außenstehende doch überraschend offensiv war. Das Nahziel Kreisligarückkehr wird mit zahlreichen Zugängen, mit denen sich der VfR verstärken konnte, untermauert. Alles in allem wird uns hier wohl einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft gegenüberstehen.
Gleiches gilt dann - nach einem Gastspiel in Mensengesäß - auch wieder für den bereits Mitte Oktober stattfindenden letzten Spieltag der Hinrunde, wenn wir den FC Hochspessart in Sommerkahl empfangen. Demzufolge ergibt sich dann auch: auswärts zum Start, auswärts zum Abschluss. Eine eher undankbare Konstellation, was zweifellos auch auf die sieben Auswärtsfahrten insgesamt in der Vorrunde zutrifft, denen nur fünf Heimspiele bis zum Herbst gegenüberstehen. Nichtsdestotrotz gibt es hier natürlich kein Wunschkonzert und wir müssen es nehmen, wie es kommt. Und logischerweise ergibt sich dadurch natürlich auch die umgekehrte Situation, dass wir im Schlussspurt voll auf unser heimisches Publikum setzen können und fünf der acht Partien im neuen Jahr auf eigenem Geläuf austragen.
Was in diesem Jahr sicherlich auch sehr angenehm ist, ist die Tatsache, dass unsere zweite Mannschaft nahezu ausschließlich mit der ersten zusammen unterwegs ist, da fast alle Vereine der Kreisklasse auch eine Reserve aufstellen können bzw. im Falle von Schimborn und Mensengesäß die jeweilige Spielgemeinschaft in dieser B-Klasse spielt. So blieb auch nur Platz für eine erste Mannschaft mit der SG Rottenberg/Feldkahl, während sich in der B-Klasse 2 beispielsweise gleich vier Teams um den freiwillig in die unterste Liga abgestuften SV Albstadt um die Aufstiegsränge bemühen müssen.
Letztendlich freuen wir uns nun aber einfach nur noch darauf, dass es endlich wieder losgeht und wir dann hoffentlich eine unterbrechungsfreie, gesunde Saison mit schönen Spielen und vielen Zuschauern erleben dürfen!

Neues von der 1. Mannschaft

Beim Trainingswochenende den Grundstein für die neue Saison gesetzt

Zwei Wochen vor Beginn der neuen Runde nutzte unsere 1. Mannschaft das alljährliche Trainingswochenende auf dem heimischen Sportgelände, um sich noch einmal intensiv auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Die Maßgabe war dabei, in jeglicher Hinsicht den Grundstein für eine gute Saison 2021/2022 zu legen. Neben der dafür unumgänglichen Arbeit im physischen Bereich, wurde in den abwechslungsreich aufgebauten Einheiten auch taktisch nochmal die Feile angesetzt. Ergänzt wurde das Programm auf dem Platz durch Aktionen und Schulungen zur weiteren Stärkung des Teamgeistes sowie Verbesserung der Kommunikation innerhalb der Mannschaft, worauf noch einmal ein besonderer Fokus gelegt wurde.

Nach einem etwas holprigen Start am Freitagabend - Spielertrainer Julian Steigerwald hatte seine Hose falsch herum angezogen - begannen wir damit, konzentriert die Vorbereitung auf den Saisonbeginn zu intensivieren. Zunächst einmal setzten wir aber in Person von Kapitän Kai Schickling und dem Jüngsten im Team, Mika Otten, am Hang neben dem Spielfeld unseren Grundstein als Symbol dafür, was wir in den kommenden Monaten gemeinsam als Mannschaft aufbauen wollen.

Auch wenn das Wetter teilweise leider nicht ganz mitspielte, hatte unser Trainerteam alles dafür getan, um optimale Rahmenbedingungen für das Wochenende zu schaffen. Ein herzliches Dankeschön geht dabei an dieser Stelle zunächst einmal an das Gasthaus "Zum Hasen", das unsere Truppe am Sonntag Mittag mit leckerer Lasagne und Salat versorgte.

Doch auch sonst fehlte es unserer Truppe an nichts. Zur Stärkung standen verschiedene Getränke und frisches Obst bereit, zwischen den Einheiten diverse Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Am Samstag erlaubten uns die Temperaturen sogar noch eine kleine Abkühlung im Planschbecken oder der blauen "Eistonne".

Nicht nur durch das ausgedehnte Barbecue wurde der Samstagabend überraschenderweise wieder etwas länger als geplant. Nichtsdestotrotz schlug unserem Co-Trainer Heiko Magel am frühen Sonntagmorgen selbstverständlich ausnahmslos die ungetrübte Vorfreude auf die erste Einheit des Tages entgegen, als dieser die Mannschaft mit dem allseits beliebten Klassiker "Guten Morgen Sonnenschein" von Nana Mouskouri in absolut angemessener Lautstärke wieder aus den Schlafsäcken holte - zumindest diejenigen, die ihr Nachtlager rechtzeitig vorbereitet hatten und dadurch nicht (wieder einmal) frieren mussten.

Doch auch für unsere Spieler ohne Wurzeln im Land des frischgebackenen Europameisters ging es wie üblich zunächst einmal darum, die Muskulatur bei einem lockeren Lauf über nicht einmal 10 Kilometer durch die schönen Wälder Sommerkahls wieder aufzuwärmen. Als Belohnung wartete neben den einladenden Sanitäranlagen unseres Sportheims traditionell auch wieder ein reichhaltiges Frühstück auf unsere Truppe, bei dem keine Wünsche offen blieben. Hierfür standen wie schon in den letzten Jahren unsere Mädels wieder eine ganze Zeit lang in der Küche, auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Frisch gestärkt für den Tag, konnten wir dann voller Elan die - im Nachhinein - letzte Trainingseinheit des Wochenendes angehen. Aufgrund des guten Mitziehens der Mannschaft verzichtete unser Trainerteam spontan auf das Abschlusstraining am Nachmittag. Zuvor referierte Heiko noch einmal über gelungene und fehlgeschlagene Kommunikation, nachdem tags zuvor der Schwerpunkt unter anderem auf dem nonverbalen Kommunizieren gelegen hatte. Zudem wurde noch einmal auf die Grundlagen für unsere Zusammenarbeit im Team hingewiesen, für die sich jeder Spieler als Teil dessen verpflichtet.

Nach dem obligatorischen Abschlussfoto am Ende wurde nun lediglich noch gemeinsam das Gelände aufgeräumt und das übriggebliebene Essen verteilt, ehe unsere Truppe ihre müden Beine nach einem langen und anstrengenden, aber gleichzeitig schönen Wochenende nach Hause bewegen durfte. Die Vorfreude auf die neue Saison steigt immer weiter - der Grundstein dafür ist gelegt!

Mehr zu unserer ersten Mannschaft ist hier zu finden.

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